Eingemachtes Suppengemüse

Ein Vorrat, der den Alltag trägt – vorbereitet für den Winter.

Handschriftliches Rezept für Suppengrün zum Einmachen auf kariertem Papier

Handschriftlich notiert: ein Rezept von Daniela Julier, überliefert aus der Küche ihrer Großmutter Leni Schenk.

Zutaten

für 3 Gläser à 0,5 L

  • 600 g Karotten
  • 600 g Knollensellerie
  • 600 g Petersilienwurzeln
  • 600 g Lauch
  • Je 80 g grob gehackte Liebstöckel („Maggikraut“), Sellerie- und Petersilienblättchen (gewaschen und getrocknet)
  • 400 g Salz

Zubereitung

Gläser mit Schraubverschluss mit kochend heißem Wasser ausspülen und trocknen. Karotten, Sellerie, Petersilienwurzeln und Lauch putzen, schälen und grob hacken. Gemüse mit Kräutern durch einen Fleischwolf drehen oder im elektrischen Zerhacker mittelfein pürieren. Gemüse-Kräuter-Mix mit 370 g Salz vermischen. Masse gleichmäßig auf die vorbereiten Gläser verteilen, gleichmäßig mit dem restlichen Salz bestreuen und fest verschließen. Eingemachtes Suppengemüse gekühlt aufbewahren.

FRÜHER GUT – UND HEUTE IMMER NOCH!

Konservieren mit Salz: Starkes Einsalzen macht Lebensmittel länger haltbar! Das Salz entzieht Gemüse, Kräutern, Fleisch und Fisch Wasser – so haben Fäulnisbakterien und Schimmelsporen keine Chance.

Einordnung

Suppengrün wurde früher in größeren Mengen vorbereitet und haltbar gemacht. Es bildete die Grundlage vieler Suppen und Gerichte und war fester Bestandteil der Vorratshaltung.