Apero? In Italien heißt das Aperitivo.

Sommerfundstücke aus Italien · #5
Gehen wir noch auf einen Apero?“ – im Urlaub ist der Satz schnell gesagt.
In Italien heißt es Aperitivo – und damit ist mehr gemeint als nur ein Aperol Spritz. Ein Getränk, ein paar Kleinigkeiten dazu und vor allem: ein Moment vor dem Abendessen.

Aperitivo – es gibt was dazu.
Spritz, Bier oder etwas Alkoholfreies – dazu werden häufig kleine Snacks oder Häppchen gereicht.
Foto: Edith Schenk – KULINAVI.de
Chips, Oliven, ein Stück Focaccia oder ein paar kleine Häppchen: Wer in Italien am späten Nachmittag einen Aperitivo bestellt, bekommt zum Getränk häufig etwas dazu.
Der aperitivo bezeichnet dabei nicht nur das Getränk. Gemeint ist die kleine Pause vor dem Abendessen – man trifft sich, trinkt etwas, redet und stimmt sich langsam auf den Abend ein.
Was auf den Tisch kommt, unterscheidet sich erheblich. Manchmal sind es nur Chips oder Oliven, anderswo wird daraus beinahe ein kleines Buffet. Und natürlich muss es nicht immer der berühmte orangefarbene Spritz sein: Auch ein Americano, ein Glas Wein oder ein alkoholfreies Getränk gehören dazu.
Vielleicht ist genau das der Unterschied: Der Aperitivo ist weniger ein Getränk als ein Moment des Tages.
Einordnung
Apero oder Aperitivo?
„Apero“ ist die bei uns geläufige Kurzform für einen Aperitif bzw. das Treffen dazu. In Italien heißt es aperitivo – und meint sowohl das Getränk als auch das kleine gesellschaftliche Ritual vor dem Essen.
Unsere Sommerfundstücke entstehen rund um den Lago Maggiore: kleine Beobachtungen über Essen, Genuss und italienischen Alltag – und über das, was wir selbst längst mit Italien verbinden.

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